Neubaugebiet kann geplant werden

Auf Initiative von Bürgermeister Michael Müller und Landtagsabgeordneten Martin Haller fand Anfang März eine große Konferenz in Sachen Umgehungsstraße und Entwicklung der vom Planungsverband der Gemeinde vor drei Jahren in Aussicht gestellten 14 Hektar Wohngebiet im Rathaus statt.

U. a. mit von der Partie: Staatssekretär Andy Becht (Verkehrsministerium), Präsident Prof. Dr. Hannes Kopf (SGD Süd), Landrat Clemens Körner (Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis), Bürgermeister Michael Reith (VG Lambsheim-Heßheim), Ltd. Direktor Christoph Trinemeier (Verband MRN), Martin Schafft (Leiter LBM Speyer) und Vertreter der DB. Letztere waren wegen einem neuen Haltepunkt „Süd“ geladen.

Knackpunkt und Grund der Zusammenkunft: Kann das Neubaugebiet südlich des Globus-Marktes angegangen werden, ohne dass es zu Konflikten mit der erst in ein paar Jahren geplanten Umgehungsstraße kommt?

Trinemeier fasst das Ganze noch weiter und kommt als Landesplaner ins Schwärmen: Selten hat eine Gemeinde die Möglichkeit, eine Entlastungsstraße im Einklang mit einem modernen, unter ökologischen Gesichtspunkten geplanten Wohngebiet zu konzipieren und dabei eventuell noch den ÖPNV durch einen zweiten Bahnhaltepunkt zu stärken.

 


„Wir konnten an dem Tag die Kernaussage aus Mainz erhalten, dass wir das für die Gemeindeentwicklung dringend erforderliche Wohngebiet planen können, ohne aus der Priorisierung bei der Umgehungsstraße zu fliegen“, fasst der Bürgermeister das Ergebnis des Treffen zusammen.

Als nächste Schritte „erfolgt von Landesseite durch den Landesbetrieb Mobilität dieses Jahr eine Verkehrszählung und -befragung“, so Haller; „und wir werden ein Planungsbüro mit der Erstellung von ersten Arbeitsskizzen beauftragen, die wir dann den Gremien vorstellen und mit diesen diskutieren werden“, informiert Müller. Je nach baulicher Nutzung können in dem Baugebiet zwischen 1.000 und 4.000 Menschen neuen Wohnraum in den nächsten zehn bis 15 Jahren finden. „Das wird uns den Druck nehmen“, ist sich der Bürgermeister sicher. Denn zurzeit kann die Gemeinde keine eigenen Bauplätze mehr anbieten und auch der private Markt ist so gut wie leer gefegt.

 

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