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Nachlese BürgerfestBei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen fand traditionell zur Eröffnung des Bürgerfestes ein ökumenischer Gottesdienst statt, der von Pfarrer Andreas Rubel und Ralf Hettmannsperger gestaltet wurde und der die Bedeutung des Sonntags zum Thema hatte.
Bürgermeister Manfred Gräf, der neue OK-Vorsitzende HaPe Matthias und die Festtagsprinzessin Daniela I. stimmten anschließend unter Mitwirkung des Kinder und Jugendchors „Don Bosco“ die zahlreich erschienen Besucher auf das Festwochenende ein.
Während der Festtage hatten die Verantwortlichen rund um die Halle ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt zusammengestellt, dass sich sehen lassen konnte. Dazu gehörte neben einem Skatturnier, dass von der „Goldenen Neun“ ausgerichtet wurde und dem von der SPD organisierten Bouleturnier auch das Promi-Torwandschießen des SC, dessen Erlös einem sozialen Zweck zu Gute kommt.
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In der Jugendecke auf dem Festplatz erfreuten an Nachmittagen Kasperletheater die Kleinsten – während in den Abendstunden durch weit bekannte Musikgruppen Live-Musik geboten wurden.
Traditionsgemäß wurden am Pfingstmontag verschiedene Persönlichkeiten aus unserer Gemeinde für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken bzw. für ihre besonderen Erfolge geehrt.
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Der glücklichste Ort der Welt ist der Südsee-Inselstaat Vanu-Atu. Das sei ein Platz, an dem man sich keine Sorgen machen müsse, hieß es vor einiger Zeit in der Presse. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Aber ich fand interessant, was da über das Leben auf Vanu-Atu stand: „Es dreht sich dort alles um die Gemeinschaft, um die Familie und um das, was man anderen Leuten Gutes tun kann."
Anderen Leuten Gutes tun: Das ist also eine der wichtigsten Quellen von Glück und Zufriedenheit. Nicht nur auf Vanu-Atu. Hier bei uns in Deutschland leben über 23 Millionen Menschen, die sich auf vielfältige und kreative Weise für andere Menschen einsetzen. Heruntergebrochen auf unsere Gemeinde sind das mehrere Hundert in unseren immerhin 63 Vereinen und Vereinigungen und sie kennen bestimmt gleich mehrere Personen, die für andere sich engagieren. …..
….. Engagement hat viele Gesichter. Es gibt kaum einen Bereich unserer Gesellschaft, der nicht durch die Arbeit von freiwillig Engagierten mitgeprägt wird. Mehr noch: Ohne Engagement würden viele Bereiche unseres Gemeinwesens gar nicht funktionieren.
Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch hat gesagt: „Demokratie heißt, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen." Nichts anderes tun Menschen, wenn sie sich freiwillig engagieren! ….
…. Dafür möchte ich Ihnen liebe Vereinsaktive, liebe ehrenamtlich Engagierte heute von Herzen danken!
Was macht Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement eigentlich aus? — Ich glaube, es sind vor allem drei Kriterien:
· Engagement wird freiwillig und ohne unmittelbare Gegenleistung erbracht.
· Es dient der Verbesserung der Lebenssituation einzelner Personen oder der dörflichen
· Es leistet einen Beitrag zur Förderung der Solidarität und des Gemeinsinns.
Bürgerschaftliches Engagement verbessert die Lebensqualität in unserer Gemeinde. Außerdem trägt es dazu bei, dass Menschen sich mit unserer Gesellschaft identifizieren. Sie machen die Erfahrung, gebraucht zu werden. Sie erleben, wie durch gemeinsamen Einsatz etwas gelingt, was sie als Einzelne vielleicht nicht erreicht hätten. Sie finden Mitstreiter und Freunde. Das tut jedem gut, und es ist wichtig für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und übrigens auch für die Integration von Neubürgern….
… Wir brauchen die Partnerschaft zwischen den engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Wir brauchen die Partnerschaft zwischen hauptamtlich und ehrenamtlich Tätigen. Und wir brauchen die Partnerschaft zwischen unseren Wirtschaftsbetreibern der Gemeinde und den örtlichen Gruppierungen von Kirchen, Vereinen und Verbänden.
Das eingeschränkte Blickfeld und der Glaube an die Allmacht und All-Zuständigkeit der staatlichen Organe war schon immer ein schlechter Ratgeber. Gerade die Herausforderungen, vor denen wir heute stehen - Bildung und Erziehung von Jugendlichen, die Integration von Zuwanderern, die Fürsorge für die wachsende Zahl älterer Menschen - erfordern den Einsatz aller Kräfte unserer Gemeinschaft. Nur gemeinsam werden wir diese Aufgaben meistern können! Und so ist es auch grundfalsch zu glauben, dass Ältere nicht mehr gebraucht werden. Ihr Ideenreichtum und ihre Lebenserfahrung - gepaart mit einem Schuss Weisheit - nutzen uns allen….
…. Engagement macht Freude. Und ich füge ausdrücklich hinzu: Engagement darf und soll Freude machen. Schon die Bibel sagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Also: Nächstenliebe und Selbstliebe gehören zusammen. Ohne Selbstliebe kann die Nächstenliebe zur leeren Pflichtübung werden. Das gilt auch für Ehrenamt und Freiwilligendienste.…
…. „Engagement macht stark" — den Einzelnen und die Gemeinschaft. Sie alle hier wissen das. Und allen anderen, die noch nicht aktiv sind, rufe ich zu: Engagieren Sie sich — es lohnt sich! ….“
In Anwesenheit einer großen Zahl von Ehrengästen wurden nachfolgende Personen für vorbildliches ehrenamtliches Engagement geehrt:
Den Edelzinnwappenteller bekamen Robert Reber und Volker Rossel. Robert Reber war 15 Jahre 1. Vorsitzender des Ortskartells und ist seit 18 Jahren im Vorstand des Schützenvereines aktiv. Volker Rossel wurde für 35 Jahre verantwortliche Arbeit in der Vorstandschaft des Schachclubs, davon 20 Jahre als 1. Vorsitzender, geehrt.
Mit der Carolus-Magnus-Medaille wurde Siegfried Schäfer ausgezeichnet, der sich zwei Jahrzehnte lang um die Finanzen des Ortskartell gekümmert hat.
Den Ehrenbrief der Gemeinde bekam der bisherige Ortskartell-Vize Willi Vettermann.
Aus den Reihen der Vorstandschaft des SC Bobenheim-Roxheim erhielt Roger Heyne die Ehrennadel. Mit der Ehrenurkunde der Gemeinde wurden für 10-jährige verantwortungsvolle Tätigkeit im Vorstand Karl-Heinz Kaiser, Christian Reber, Markus Leistner und Herbert Schüppert ausgezeichnet.
Im Anschluss an die Ehrung konnte Bürgermeister Manfred Gräf symbolisch einen Scheck in Höhe 950,-- € als Erlös vom Verzehr anlässlich des 1.Tages der Vereine übergeben. Gespendet haben die Kfd Roxheim, der Landfrauenverein, das Johanniter-Altenheim, der Freundschaftskreis und die VW-Freunde Silbersee für soziale Einrichtungen der Gemeinde. Alleine 600,-- € erhielt die MS-Gruppe Bobenheim-Roxheim.
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An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren:
1. Freundschaftskreis
2. 1. FCK – Fan – Club
3. Bobenheimer Carneval Verein
4. SC Bobenheim-Roxheim ( AH )
5. Sportkegelclub „ Goldene 9 „
6. Ortskartell Bobenheim-Roxheim
7. Verkehrsverein Bobenheim-Roxheim
8. Kalksandsteinwerk Willersinn u. Kleiner
9. Theaterkreis
10. Sozialverein „Kunterbunt“ | Kontakt Gemeindeverwaltung Öffnungszeiten Allgemeine Verwaltung:
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